Autarkie

Was brauchst Du für ein gutes Leben?

Die­se Fra­ge steht im Zen­trum und sie führt uns immer wie­der zur Basis: Eine frei­wil­li­ge Reduk­ti­on auf das Wesent­li­che, die den Din­gen wie­der einen rea­len Wert gibt! Mit unse­ren Pro­jek­ten wol­len wir inspi­rie­ren und ein­la­den zu einem selbst­be­stimm­ten, öko­lo­gi­schen, frei­en und sozia­len Leben, wel­ches Freu­de machen darf und ein­fach schön ist! Aller­dings ist in der Pio­niers­pha­se auch ein hohes Level an Eigen­ver­ant­wor­tung gefragt.

Autarkie in Bolivien

Wäh­rend es in Euro­pa immer schwe­rer wird, „Schlupf­lö­cher“ zu fin­den, wo man noch aut­ar­ke Pro­jek­te auf­bau­en kann, ist dies in Boli­vi­en, dem ärms­ten Land Süd­ame­ri­kas, hin­ge­gen noch gut möglich!

Hier exis­tie­ren 36 ver­schie­de­ne Natur­völ­ker neben- und mit­ein­an­der mit ihren unter­schied­li­chen Spra­chen, Kul­tu­ren und Lebens­wei­sen! Boli­vi­en ist das indi­gens­te Land Südamerikas.

Die soge­nann­te „Neue Welt­ord­nung“ wird es schwer haben sich hier umzu­set­zen, da die vie­len indi­ge­nen Völ­ker und auch die vie­len Men­no­ni­ten-Kolo­nien hier gibt, die in ihren jeweils ganz eige­nen Wel­ten leben und nicht geden­ken sich sol­chen Regi­men zu beugen!

Da hier noch eine recht rea­le Demo­kra­tie gelebt wird, herrscht auch in gewis­sen Berei­chen mehr Frei­heit als in den soge­nann­ten „rei­chen Ländern!“

Wäh­rend vie­le arme Boli­via­ner vom „rei­chen Sozi­al­staat“ Deutsch­land träu­men, wan­dern vie­le Men­schen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz nach Boli­vi­en aus, und brin­gen dem Land auch einen Mehr­wert dank ihrer Fähig­kei­ten und Ihrem Ein­satz für Boli­vi­ens Wirt­schaft und Bevölkerung!

Es gibt noch vie­le indi­ge­ne Natur­völ­ker in Boli­vi­en, die weit­ge­hend autark leben. Von ihnen kön­nen wir viel ler­nen, denn weni­ger ist oft mehr!

Es muss nicht immer alles ver­füg­bar sein, son­dern alles zu sei­ner Zeit … So leben wir im Rhyth­mus der Natur, ohne sie auszubeuten.

Unse­re Rin­der­zucht ist ein sehr wich­ti­ger Bestand­teil unse­rer Autarkie!

Unser Wald­ho­nig ist von höchs­ter Güte!

Unse­re Oran­gen sind herr­lich lecker und aro­ma­tisch, wie unse­re ande­ren Früch­te, Gemü­se, Getrei­de u.v.m.

Unse­re Mit­ar­bei­ter beim Anle­gen einer Kaf­fee­plan­ta­ge. Unser Hoch­pla­teau ist ein idea­les Anbau­ge­biet für unse­re zwei edlen Kaffeesorten!

Wie wir Autarkie verstehen und leben

Wir stre­ben Aut­ar­kie an, jedoch leben wir gleich­zei­tig unse­re sozia­le Ver­ant­wor­tung dem Land und den Men­schen hier gegen­über, indem wir sie teil­ha­ben las­sen an den Früch­ten unse­rer Arbeit, in Form von sozia­len Zuwen­dun­gen aller Art, Schaf­fung von Arbeits­plät­zen, Auf­wer­tung des Lan­des durch wirt­schaft­li­che Nut­zung, Auf­fors­tungs­pro­jek­te, Tier­schutz­pro­jek­te, Film­pro­jek­te, Kin­der­schutz­pro­jek­te usw.

Aut­ar­kie bedeu­tet für uns also nicht, dass wir nur nach unse­rem eige­nen Vor­teil oder unse­rer eige­nen Ret­tung suchen, sowie unab­hän­gig zu leben von einem immer gott­lo­ser wer­den­den Sys­tem, unse­re Kin­der zu schüt­zen usw.

Es bedeu­tet auch, ande­re an unse­rer Aut­ar­kie teil­ha­ben zu las­sen und Sys­te­me zu ent­wi­ckeln und zu ver­brei­ten, die vie­len Men­schen zum Segen wer­den, wie z.B. unse­re moder­nen Hydro­ponik­an­la­gen oder unse­re deut­sche Bäcke­rei und Kon­di­to­rei, wel­che wir in San­ta Cruz auf­bau­en, um die ver­schie­de­nen Stand­or­te unse­res Pro­jekts belie­fern zu können.

Daher ist es auch sehr wich­tig, unser zen­tra­les Büro in San­ta Cruz zu haben, um alle unse­re vie­len Akti­vi­tä­ten und Pro­jek­te opti­mal koor­di­nie­ren zu können.

Das heißt, wir sind sehr wohl mit dem Sys­tem der Welt ver­netzt, zumin­dest solan­ge es noch funk­tio­niert, arbei­ten aber mit hohem Ein­satz dar­an, auch kom­plett autark leben und wir­ken zu kön­nen, soll­te die­ses Sys­tem, z.B. Wirt­schaft, Finan­zen etc., versagen!

Unse­re eige­nen Sil­ber­schild­chen sind ein Sym­bol unse­rer Aut­ar­kie, wel­che nicht durch Schein(e), son­dern durch Real­wer­te gedeckt ist!

Unse­re Hydro­po­nik und unser Gewächs­haus wer­den wich­ti­ge Stand­bei­ne unse­rer Lebens­mit­tel-Aut­ar­kie werden.

Mit unse­ren eige­nen, an der Son­ne getrock­ne­ten und auf ca. 1.000 Grad gebrann­ten Back­stei­nen wer­den auch unse­re Häu­ser gebaut! Zumin­dest teil­wei­se, denn wir erstel­len noch ande­re Bau­ele­men­te für die Bau­pha­se unse­rer Infrastruktur.

Wir bau­en unse­re Aut­ar­kie auch in fol­gen­den Berei­chen schritt­wei­se aus: Pro­duk­ti­on von Bio­die­sel, Solar­ener­gie (Pho­to­vol­ta­ik), Koh­le­bri­ketts und ver­schie­de­ne Bau­ma­te­ria­len, wie Holz, Edel­holz, Back­stei­ne, Schot­ter u.v.m.

Wir sind in so vie­len Berei­chen auf dem Weg zur Aut­ar­kie, dass hier nur ein klei­ner Über­blick mög­lich ist …

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Bes­ser zehn Jah­re zu früh als einen Tag zu spät!